Über Nachmittag und Abend habe ich die Connect Conference am Goetheanum in Dornach in der Schweiz besucht. Dort versammeln sich dieser Tage rund 500 Schüler von Waldorf- und Steinerschulen aus aller Welt. Sie sind überwiegend als vollzählige Klassen angereist, aus Argentinien und Israel, aus Neuseeland, Südafrika und vierzehn anderen Ländern. Im Fokus der Konferenz stehen der Abschluss der Schulzeit und die sich für jeden einzelnen neueröffnende Perspektive der Unabhängigkeit sich für den eigenen Weg entscheiden zu können.
Wie der aussehen kann, das ist eine der spannenden Fragen, die diskutiert und probiert wird, im Spannungsfeld zwischen eigenem Impuls und Fähigkeiten und der Gesellschaft die vorgefunden bzw. gewünscht wird.
Ich bin ziemlich beeindruckt, von der intensiven Auseinandersetzung und Begegnung, die sich rund um das Goetheanum dieser Tage vollzieht. Allerorts finden sich Gruppen, die diskutieren, lachen, spielen, die im „Craftvillage“ mit Holz oder an der Schmiede arbeiten. In einer Gesprächsgruppe die ich besuche, ringen 20 Teilnehmer mit der Frage, wie für sich selbst einen angemessenen Bildungsweg schaffen können, vom selbstgestrickten Abitur (siehe auch Yumendo) bis hin zu Kombinationsformen von Selbststudium, Projektarbeit und ausgewählten Lehrern und Mentoren.
Wer noch einen Eindruck von dem bunten Treiben erhaschen will oder etwas geballte Energie und positive Stimmung für die Zukunft tanken möchte, sollte den heutigen Donnerstag, 23. April, für einen Kurztrip nach Dornach nutzen. Es lohnt sich!!!
Donnerstag, 23. April 2009
Montag, 20. April 2009
Samstag, 18. April 2009
undjetzt?!-Konferenz.Website online!!! Juhu...
Ab sofort ist die neue undjetzt?!-Website online. Man kann sich anmelden und durch immer mehr Konferenzprogramm stöbern. www.undjetzt-konferenz.de
Samstag, 24. Januar 2009
Wieder und-jetzt?! Treffen im Pott
Wir sitzen wieder mit sechs Leuten zusammen: Thomas, Steffi, Daniela, Wibke, Christian und Ben sind mit dabei. Wir sind in den schönen Räumen der Ganztagsschule an der Waldorfschule Mülheim a.d. Ruhr.
Themen: Website noch besser greifen, Designkonzept erstellen, Anmeldeformular machen, Workshopliste erstellen, usw.
Neuigkeiten und Folgen dieses Treffens sind bald auf der Website zu sehen: www.undjetzt-konferenz.de
Themen: Website noch besser greifen, Designkonzept erstellen, Anmeldeformular machen, Workshopliste erstellen, usw.
Neuigkeiten und Folgen dieses Treffens sind bald auf der Website zu sehen: www.undjetzt-konferenz.de
Montag, 15. Dezember 2008
Orga-Treffen zur "und jetzt?!"-Konferenz

Ein weiteres Orga-Treffen zur "und jetzt?!"-Konferenz fand vom 12.-14. Dezember in Witten im Freiraum-Kulturort von David, Joshua und Co statt. "und jetzt?!" ist eine Konferenz für Rückkehrer von Freiwilligendiensten und findet 2009 im August statt. Organisiert wird die Konferenz in Trägeschaft von Idem und grenzenlos e.V. von einem Team um Christian Wienberg und Benjamin Hohlmann. Das vergangene Treffen in Witten lud gezielt dazu ein, sich dem Orga-Team anzuschliessen und die Konferenz mitzugestalten. Ein weiteres Treffen dieser Art steht im Januar vom 23. bis 25. wieder im Ruhrgebiet an. Wer Lust hat die Konfernz mit zu planen und Verantwortung zu übernehmen ist herzlich eingeladen sich zu melden.
Mit dabei waren an diesem Wochenende zwei neue Leute: Stephanie Haase und Thomas Strothjohann haben beide einen Freiwilligendienst in Nicaragua gemacht.
Montag, 3. November 2008
Eindrücke aus Idem-Klausur-WE, 31.10. - 2.11.
Themen aus der Idem-Klausur, Dornach, 31. Okt. – 2. Nov. 08
Freitag bis Sonntag, Gesprächsprozess durch
- Ich-Idem-Vision,
- die individuelle Haltung, Einstellung, Suche im Leben
- die Frage nach dem was Idem noch ist, neben dem was wir als Idee und Vision von Idem gefasst haben: also die Organisation, die Plattform, das Büro.
Festgehaltenes aus dem dritten Gesprächsbereich:
Der Kontrast: Idem ist gross geworden. Immer mehr Projekte entstehen Jahr für Jahr und immer mehr Menschen fragen konkret nach Idem. Ein Grossteil dieser Anfragen landet an einem zentralen Ort bzw. die Plattform dafür wird zentral, in Basel, gehalten. Dort steckt die Verwaltung, zwei Telefone, die Website-Belebung, Buchhaltung usw. Im Verhältnis zum Wachstum der Projekte und Verantwortung ist die Zahl der Menschen die die Anfragen und Projekte tragen nicht gewachsen.
Mit genauem Blick kann man unterscheiden zwischen einem Projekt, welches andauert und die Plattform schafft und Projekten, die darauf oder darum herum entstehen. Die Projekte darauf werden von immer anderen Menschen getragen. Sie benötigen in unterschiedlichem Mass die Plattform, aber sie brauchen sie immer.
In Zukunft gilt es die Plattform mehr als Projekt zu verstehen und in den Blick zu nehmen, gewissermassen im Bewusstsein zu haben, dass sie die Voraussetzung für alle anderen Projekte ist und Menschen braucht, die sie schultern.
Wenn die Plattform/dass Büro von mehreren Menschen getragen wird, kann das erstens besser gemacht werden, zweitens ist der grosse Berg Verantwortung geteilt und drittens entsteht dadurch Raum, dass der Kontakt mit allen Menschen die Projekte machen und im Umfeld von Idem unterwegs sind besser gehalten werden kann. Mehr Menschen, die Idem als Plattform stemmen, könnten sich auch auf einzelne Aufgaben konzentrieren und z.B. ein Team von Leuten aufbauen, die gemeinsam an einer Aufgabe bzw. einem Arbeitsbereich (Website, Buchhaltung) arbeiten, ohne zusammen im Büro sitzen zu müssen.
Ob ein Büro überhaupt notwendig ist, war die Ausgangsfrage. Die Antwort mehrfach ja. Denn ein Ort an dem man sich ganz konkret treffen kann, an dem die Menschen die die Plattform dauerhaft tragen zusammen sind und sich sehen, direkt miteinander kommunizieren können, ist wie ein Herz für grosses Netzwerk. Als Antwort auf die Frage "Büro?" gar der Wunsch: ein Ort an dem Leute die für kurz oder lange unproblematisch unterkommen können. Gesucht: Betten, Stühle, Raum und Geld…
Die spannende Herausforderung dann: eine Kultur des gemeinsamen Lebens, Arbeitens und sich Entwickelns prägen, neben anderem verbunden durch die gemeinsame Aufgabe die Idem-Plattform zu schultern und weiter zu entwickeln.
Freitag bis Sonntag, Gesprächsprozess durch
- Ich-Idem-Vision,
- die individuelle Haltung, Einstellung, Suche im Leben
- die Frage nach dem was Idem noch ist, neben dem was wir als Idee und Vision von Idem gefasst haben: also die Organisation, die Plattform, das Büro.
Festgehaltenes aus dem dritten Gesprächsbereich:
Der Kontrast: Idem ist gross geworden. Immer mehr Projekte entstehen Jahr für Jahr und immer mehr Menschen fragen konkret nach Idem. Ein Grossteil dieser Anfragen landet an einem zentralen Ort bzw. die Plattform dafür wird zentral, in Basel, gehalten. Dort steckt die Verwaltung, zwei Telefone, die Website-Belebung, Buchhaltung usw. Im Verhältnis zum Wachstum der Projekte und Verantwortung ist die Zahl der Menschen die die Anfragen und Projekte tragen nicht gewachsen.
Mit genauem Blick kann man unterscheiden zwischen einem Projekt, welches andauert und die Plattform schafft und Projekten, die darauf oder darum herum entstehen. Die Projekte darauf werden von immer anderen Menschen getragen. Sie benötigen in unterschiedlichem Mass die Plattform, aber sie brauchen sie immer.
In Zukunft gilt es die Plattform mehr als Projekt zu verstehen und in den Blick zu nehmen, gewissermassen im Bewusstsein zu haben, dass sie die Voraussetzung für alle anderen Projekte ist und Menschen braucht, die sie schultern.
Wenn die Plattform/dass Büro von mehreren Menschen getragen wird, kann das erstens besser gemacht werden, zweitens ist der grosse Berg Verantwortung geteilt und drittens entsteht dadurch Raum, dass der Kontakt mit allen Menschen die Projekte machen und im Umfeld von Idem unterwegs sind besser gehalten werden kann. Mehr Menschen, die Idem als Plattform stemmen, könnten sich auch auf einzelne Aufgaben konzentrieren und z.B. ein Team von Leuten aufbauen, die gemeinsam an einer Aufgabe bzw. einem Arbeitsbereich (Website, Buchhaltung) arbeiten, ohne zusammen im Büro sitzen zu müssen.
Ob ein Büro überhaupt notwendig ist, war die Ausgangsfrage. Die Antwort mehrfach ja. Denn ein Ort an dem man sich ganz konkret treffen kann, an dem die Menschen die die Plattform dauerhaft tragen zusammen sind und sich sehen, direkt miteinander kommunizieren können, ist wie ein Herz für grosses Netzwerk. Als Antwort auf die Frage "Büro?" gar der Wunsch: ein Ort an dem Leute die für kurz oder lange unproblematisch unterkommen können. Gesucht: Betten, Stühle, Raum und Geld…
Die spannende Herausforderung dann: eine Kultur des gemeinsamen Lebens, Arbeitens und sich Entwickelns prägen, neben anderem verbunden durch die gemeinsame Aufgabe die Idem-Plattform zu schultern und weiter zu entwickeln.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Idem Nederlands - founded
Am Wochenende wurde in Amsterdam feierlich Idem Niederlande eröffnet und gegründet.
Es ging Freitag Abend gegen 20 Uhr los mit einer etwas 1,5 stündigen Präsentation. Wer Idem Niederlande ist, was ihre Vision ist und was konkrete Ziele und Projekte sind.
Schön war es den Enthusiasmus, aber auch die Entschlossenheit zu sehen, mit der sich hier eine Gruppe von (zunächst fünf) Menschen ihren eigenen Zugang zu dem gefunden hat was Idem sein kann. Bestärkt wurde die Präsentation mit zwei Stücken die solo auf dem Cello gespielt wurden.
Nach dem wunderbaren Auftakt gab es ein gemütliches Beisammensein und später auch noch ein wenig Party.
Es sieht gut aus, was Idem international angeht und auch was gemeinsame Projekte in der Zukunft angeht.
Ich denke es war für alle ein schönes und motivierendes Wochenende.
Auf ein baldiges Wiedersehen
In diesem Sinne beste Grüße
nach Amsterdam, Basel etc.
David
Es ging Freitag Abend gegen 20 Uhr los mit einer etwas 1,5 stündigen Präsentation. Wer Idem Niederlande ist, was ihre Vision ist und was konkrete Ziele und Projekte sind.
Schön war es den Enthusiasmus, aber auch die Entschlossenheit zu sehen, mit der sich hier eine Gruppe von (zunächst fünf) Menschen ihren eigenen Zugang zu dem gefunden hat was Idem sein kann. Bestärkt wurde die Präsentation mit zwei Stücken die solo auf dem Cello gespielt wurden.
Nach dem wunderbaren Auftakt gab es ein gemütliches Beisammensein und später auch noch ein wenig Party.
Es sieht gut aus, was Idem international angeht und auch was gemeinsame Projekte in der Zukunft angeht.
Ich denke es war für alle ein schönes und motivierendes Wochenende.
Auf ein baldiges Wiedersehen
In diesem Sinne beste Grüße
nach Amsterdam, Basel etc.
David
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