Montag, 15. Dezember 2008

Orga-Treffen zur "und jetzt?!"-Konferenz


Ein weiteres Orga-Treffen zur "und jetzt?!"-Konferenz fand vom 12.-14. Dezember in Witten im Freiraum-Kulturort von David, Joshua und Co statt. "und jetzt?!" ist eine Konferenz für Rückkehrer von Freiwilligendiensten und findet 2009 im August statt. Organisiert wird die Konferenz in Trägeschaft von Idem und grenzenlos e.V. von einem Team um Christian Wienberg und Benjamin Hohlmann. Das vergangene Treffen in Witten lud gezielt dazu ein, sich dem Orga-Team anzuschliessen und die Konferenz mitzugestalten. Ein weiteres Treffen dieser Art steht im Januar vom 23. bis 25. wieder im Ruhrgebiet an. Wer Lust hat die Konfernz mit zu planen und Verantwortung zu übernehmen ist herzlich eingeladen sich zu melden.
Mit dabei waren an diesem Wochenende zwei neue Leute: Stephanie Haase und Thomas Strothjohann haben beide einen Freiwilligendienst in Nicaragua gemacht.

Montag, 3. November 2008

Eindrücke aus Idem-Klausur-WE, 31.10. - 2.11.

Themen aus der Idem-Klausur, Dornach, 31. Okt. – 2. Nov. 08

Freitag bis Sonntag, Gesprächsprozess durch
- Ich-Idem-Vision,
- die individuelle Haltung, Einstellung, Suche im Leben
- die Frage nach dem was Idem noch ist, neben dem was wir als Idee und Vision von Idem gefasst haben: also die Organisation, die Plattform, das Büro.

Festgehaltenes aus dem dritten Gesprächsbereich:

Der Kontrast: Idem ist gross geworden. Immer mehr Projekte entstehen Jahr für Jahr und immer mehr Menschen fragen konkret nach Idem. Ein Grossteil dieser Anfragen landet an einem zentralen Ort bzw. die Plattform dafür wird zentral, in Basel, gehalten. Dort steckt die Verwaltung, zwei Telefone, die Website-Belebung, Buchhaltung usw. Im Verhältnis zum Wachstum der Projekte und Verantwortung ist die Zahl der Menschen die die Anfragen und Projekte tragen nicht gewachsen.

Mit genauem Blick kann man unterscheiden zwischen einem Projekt, welches andauert und die Plattform schafft und Projekten, die darauf oder darum herum entstehen. Die Projekte darauf werden von immer anderen Menschen getragen. Sie benötigen in unterschiedlichem Mass die Plattform, aber sie brauchen sie immer.

In Zukunft gilt es die Plattform mehr als Projekt zu verstehen und in den Blick zu nehmen, gewissermassen im Bewusstsein zu haben, dass sie die Voraussetzung für alle anderen Projekte ist und Menschen braucht, die sie schultern.

Wenn die Plattform/dass Büro von mehreren Menschen getragen wird, kann das erstens besser gemacht werden, zweitens ist der grosse Berg Verantwortung geteilt und drittens entsteht dadurch Raum, dass der Kontakt mit allen Menschen die Projekte machen und im Umfeld von Idem unterwegs sind besser gehalten werden kann. Mehr Menschen, die Idem als Plattform stemmen, könnten sich auch auf einzelne Aufgaben konzentrieren und z.B. ein Team von Leuten aufbauen, die gemeinsam an einer Aufgabe bzw. einem Arbeitsbereich (Website, Buchhaltung) arbeiten, ohne zusammen im Büro sitzen zu müssen.

Ob ein Büro überhaupt notwendig ist, war die Ausgangsfrage. Die Antwort mehrfach ja. Denn ein Ort an dem man sich ganz konkret treffen kann, an dem die Menschen die die Plattform dauerhaft tragen zusammen sind und sich sehen, direkt miteinander kommunizieren können, ist wie ein Herz für grosses Netzwerk. Als Antwort auf die Frage "Büro?" gar der Wunsch: ein Ort an dem Leute die für kurz oder lange unproblematisch unterkommen können. Gesucht: Betten, Stühle, Raum und Geld…

Die spannende Herausforderung dann: eine Kultur des gemeinsamen Lebens, Arbeitens und sich Entwickelns prägen, neben anderem verbunden durch die gemeinsame Aufgabe die Idem-Plattform zu schultern und weiter zu entwickeln.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Idem Nederlands - founded

Am Wochenende wurde in Amsterdam feierlich Idem Niederlande eröffnet und gegründet.

Es ging Freitag Abend gegen 20 Uhr los mit einer etwas 1,5 stündigen Präsentation. Wer Idem Niederlande ist, was ihre Vision ist und was konkrete Ziele und Projekte sind.
Schön war es den Enthusiasmus, aber auch die Entschlossenheit zu sehen, mit der sich hier eine Gruppe von (zunächst fünf) Menschen ihren eigenen Zugang zu dem gefunden hat was Idem sein kann. Bestärkt wurde die Präsentation mit zwei Stücken die solo auf dem Cello gespielt wurden.
Nach dem wunderbaren Auftakt gab es ein gemütliches Beisammensein und später auch noch ein wenig Party.
Es sieht gut aus, was Idem international angeht und auch was gemeinsame Projekte in der Zukunft angeht.
Ich denke es war für alle ein schönes und motivierendes Wochenende.
Auf ein baldiges Wiedersehen

In diesem Sinne beste Grüße
nach Amsterdam, Basel etc.

David

Donnerstag, 21. August 2008

und jetzt?!-2009 nimmt Form an...

Im Sommer 2009 wird eine Konferenz stattfinden, die jeden einlädt, der schon vor einiger Zeit von einem Freiwilligendienst im Ausland, insbesondere in den so genannten Entwicklungsländern, zurückgekehrt ist und sich heute die Frage stellt "und jetzt?!" - wie an die Erfahrungen anknüpfen und damit hier in Deutschland etwas machen?

Die Konferenz wird der Vernetzung mit anderen ehemaligen dienen, die durch ähnliche Erfahrungen, verwandte Länder- oder Projektkenntnis ein Verständnis dafür haben, was die anderen erlebt haben. Insbesondere die oftmals nicht sehr einfachen Situation in den Ländern / "Entwicklungsländern" des Freiwilligendienstes sollen die Grundlage für einen Austausch sein. Wir wollen mit "und jetzt?!" aber eben nicht bei dem Blick zurück stehen bleiben und uns in dem Geleisteten und Erlebten suhlen, Heldengeschichten austauschen und Abenteuer aufzählen. Es geht um den Blick nach vorne und die Möglichkeiten Dinge gemeinsam, in kleinen Teams und selbstverantwortlich anzupacken, die vielen Freiwilligen durch ihren Freiwilligendienst wichtig geworden sind."und jetzt?!" soll anstossen und Mut machen, eigene Projekte zu organisieren, das Engagement über den Freiwilligendienst hinaus weiter zu führen, ausserdem Weiterbildungsmöglichkeiten bieten wie z.B. in den Bereichen Projektmanagement und Fundraising und soll vor allem Menschen zusammen führen, die nach einer Möglichkeit suchen, das Phänomen des thematischen Vakuums nach dem Dienst positiv zu nutzen (die sich also nicht nur im Studium vertiefen wollen, sondern Anknüpfungspunkte an den Freiwilligendienst suchen).

Wer damit nicht bis "und jetzt?!" warten möchte, kann helfen die Tagung zu organisieren, vorzubereiten und mit Inhalt zu füllen. Fühlt euch herzlich eingeladen vom 26. - 28. September in Berlin auf unserem Teamtreffen dabei zu sein. "und jetzt" wird als Kooperationsprojekt von grenzenlos e.V. und Idem organisiert. Ansprechpartner sind Christian und Ben.

Mittwoch, 6. August 2008

Die Workcamps in Südafrika gehen los!

Nachdem die Leute aus Sibirien und der Elfenbeinküste teilweise schon wieder auf dem Rückweg sind geht es jetzt für die beiden Camps in Südafrika erst richtig los.
Gerade sind alle gelandet und bald geht es ans arbeiten.

Aktuelle News zu den Camps sind immer in den speziellen Workcamp Blogs, die auf unserer Startseite verlinkt sind.

Freitag, 20. Juni 2008

IDEM in der mitte

Eigentlich treffen sich ja viele von uns immer nur wenn es ums "arbeiten" geht, was ja auch manchmal dazuführt, dass wenn es weniger Treffen gibt, wir auch wenger Kontakt haben. Das ist schade.
Also haben wir uns gedacht: einfach mal so treffen! Und das machen wir jetzt jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat in der mitte. Einfach treffen, da sein (gestrn natürlich mit Deutschland im Viertelfinal Jubeln) und quatschen.
Und gestern waren wir eben auch einige dort und es ist eine feine Sache gewesen!

Jede/r ist eingeladen und willkommen, eben alle 2 Wochen in der Halle in der mitte.

Bis bald dann!

Montag, 2. Juni 2008

Freude

Gestern saß ich im Zug um vom Workcampvorbereitungstreffen für Bonintwentle, Südafrika nach Hause zu fahren und habe den ersten IDEM Rundbrief und die projekt.tagungs Dokumentation gelesen. Ich bin begeistert über so viel schönes, geniales, interessantes, spannendes, weiterführendes, neu-altes, gedankliches, praktisches, überwältigendes, nachdenkliches, fröhliches ... viele adjektive liesen sich anfügen.

Beide Hefte zeigen wie sehr IDEM darum ringt an den Impulsen und Bedürfnissen der Zeit zu sein und bei wie vielen Menschen eben dies auf fruchtbarsten Grund fällt. Menschen denken neu, arbeiten an sich um die Welt mit ihrem Individuellen und durch ihre eigene charakteristische Initiative zu bereichern. Gleichzeitig zieht die Aktivität jedes Einzelnen weite Kreise und leuchtende Augen schauen einen bei Treffen und sogar auf Fotos an.

Welch ein Glück dass wir die Möglichkeit haben oder sie uns nehmen unsere Welt mit zu gestalten und dabei soviel über uns und andere Erfahren dürfen.

Ein Dank an die Menschen die mich ausprobieren lassen und damit Entwicklung in mir und meinem Umkreis möglich machen. Ein kleines persönliches Beispiel wie das funktionieren kann möchte ich noch erwähne, weil es Mut machen kann und soll.

Beim Workcampleitertraining vor einem Monat konnte ich einiges Wissen was ich durch Auslandsaufenthalte, Bücher lesen und die Uni zum Thema Interkulturalität erlernte während einem Tag zum erstenmal zusammen mit Valentin in einer workshopartigen Einheit weiter geben. Habe dabei gleichzeitig aber nochmal viel hin zu gelernt wie ich etwas formulieren kann, damit es verständlich und annehmbar wird. Die Reflektion mit Teilnehmern während und nach dieser Einheit halfen mir meine Arbeitsweise, Formulierungen, Schwerpunktsetzungen weiter zu entwickeln.
Letztes Wochenende beim Workcampvorbereitungstreffen für Bonintwentle, Südafrika habe ich eine ähnliche, kürzere Einheit zusammen mit Jara gemacht. Meiner Empfindung nach, konnte ich wesentlich mehr transportieren und konkret erfahrbar machen, von dem was wichtig ist, wenn man sich mit der Thematik Interkulturalität beschäftigt.
Ich hatte also einen recht geschützten Rahmen beim Workcampleitertraining, bei dem ich viel von der Erfahrung von Valentin profitieren konnte. Durch die Zusammenarbeit mit ihm habe ich mich weiter entwickelt, so dass ich zusammen mit Jara nun sicher beim Vorbereitungstreffen ähnliche Inhalte weiter geben konnte. Die Teilnehmer boten mir dazu einen sicheren und vertrauensvollen Rahmen in dem sie mich ernst nahme, zuhörten, nach fragten, intensiv mitarbeiteten und mit dachten. Diese Arbeitsathmosphäre ist einfach genial und bringt einen und wohl auch die Gruppe um so vieles weiter.

Dafür ein Danke an alle Menschen mit denen ich bis jetzt zusammen arbeiten durfte.

Sonntag, 25. Mai 2008



Die projekt.tagungs Doku ist da!!!

Montag, 5. Mai 2008

Dritter Tag und Ende...

Auch der dritte Tag ging erfolgreich vorbei. Zum Thema Gruppenleitung starteten wir in den Morgen. Nach etwas Input theoretische Art sammelten wir die Qualitäten und Fähigkeiten, die der "Perfekte Leiter" haben müsste. Schnell wurden wir selbst eingeschüchtert von dem Perfekten Menschen, den wir da zusmmenstellten. Die Einsicht, dass es bei Idem ja nicht das Ziel ist, total professionell und perfekt zu sein, war eine Erleichterung. Immer wieder wurde deutlich, wie viele Lernprozesse von Seiten Teilnehmer als auch von der Leitung selbst im Gruppenzusammenhang und im Projekt durchlaufen werden.
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Wichtig war es und allen zu erleben, dass die Spiele, die wir immer wieder zwischendurch spielten, nicht nur aus Spass dort eingesetzt wurden, sonderne eine Bedeutung haben, die die Gruppendynamik und das Befinden jedes Einzelnen beeinflusst. Ein Theaterpädagoge erläuterte diese. Das Thema Gruppendynamik wurde besprochen und immer wieder versuchten wir wirklich zu begreifen, was denn diese Gruppendynamik, die wir so sehr fühlen, ausmacht. Sie ist sehr schwer zu greifen und deshalb so delikat. Man kann sie beeinflussen und versuchen zu steuern, jedoch gehen wir hier mit der Spitze des Eisberges um, sodass es nicht einfach ist, wirklich alle Menschen zu spüren und zu erreichen mit diesen Versuchen, die Gruppe im Prozess zu leiten. Es wird oft erst nach mehreren Versuchen und etwas ERfahrung deutlich, was wann geschieht. Oft ist es von jedem Einzelnen in der Gruppe abhängig.
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Die Reflexion des Trainings zeigte deutlich, dass jeder etwas mitnehmen konnte. Natürlich gibt es noch viele Verbesserungsvorschläge, jedoch waren alle von Grund auf serh zufrieden. Es war intensiv und arbeitsam, schön und tief. Vorallem zeigt es sehr deutlich auf wieviele tiefgründige Fragen und Gedanken die Jugendlichen unserer Zeit bewegen! Genial!

Samstag, 3. Mai 2008

Thema: Globales Lernen, Interkulturalität.

Eigentlich löst jede Situation, in der ich stehe, einen Prozess aus. Ich lerne durch Begegnungen und Eindrücke, in meiner eigenen als auch in fremden Umgebungen. Jeder Prozess bewirkt wahres Lernen, wenn ich die Chance habe, ihn zu reflektieren. So treten wir in Projektgruppen in einen Zusammenhang, der viele Lernprozesse gleichzeitig auslöst. In einer Gruppe, die in ein Baucamp im Ausland geht steigern sich Lerneindrücke von reinen, gruppeninternen Zusammenkünften der Teilnehmer und ihrer Persönlichkeiten, zu parallelen interkulturellen Fremdeindrücken. Die Begegnung mit der fremden Kultur kann so neu sein, dass ein essentieller Teil der Vorbereitung der Teilnehmer ist, sich bewusst zu werden, dass so genannte „Krasse Eindrücke“ auf sie zu kommen. Diese können klimatisch oder kulturell sein, aber auch zum Beispiel die Dauerbelastung und der eingeschränkte private Raum wirken als intensivste Eindrücke und können uns an neue Grenzen bringen. Deutlich wird, dass wir uns durch diese Grenzerfahrungen erweitern und entwickeln, dass sie uns aber auch aus der Balance bringen können. Als Leiter ist abzuspüren, ob die Gruppe unterfordert ist und sich in einer so genannten ComfortZone aufhält, die Entwicklungen innerhalb der Gruppe aber auch persönlich bei den Teilnehmern zurückhält, oder ob die Gruppe oder Einzelne überfordert sind und so genauso inneres und Wachstum untereinander verhindert wird.
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Unterschwelligkeiten und tiefere Verschiedenheiten als die Offensichtlichen, müssen bewusstgemacht werden, wenn man sich in interkulturelle Zusammenhänge begibt. Wir treten für andere einfach wahrnehmbar in Erscheinung mit einem Teil von uns, der der Spitze eines Eisberges gleicht. Viele Dinge sind suggestiv in unserem Verhalten, vieles zeigt sich nur zwischen den Zeilen, vieles auch, ohne das wir selbst es merken. Um unsere Wachsamkeit zu schulen, können wir uns schon in unserem gewohnten Umfeld bewusst werden, was es für unterschiede zwischen Menschen gibt. Im Training für Baucampleiter wurde dies speziell durch ein Kartenspiel mit vier Gruppen, die jeweils verschiedene Regeln spielten und sich dann unter einander mischen mussten, ohne verbal kommunizieren zu können, geübt. Nur durch die einfache Ausschaltung der Sprache wurden die Gruppen zu verschiedenen Kulturen und die Spieler, die wechseln mussten, hatten die unterschiedlichsten Erlebnisse. Von voller Integration der interessierten Neulinge über Gewinn im Spiel (durch eine eher zielstrebige und weniger auf Begegnung gepolte Haltung) bis zu kompletter Ausgrenzung wurde alles irgendwie erlebt. Dies war deutlich auf Situationen im fremden Land zu übertragen, immer wieder mit der Fragestellung der Werte und Normen, die man teilweise mit sich herumträgt, wo auch immer man ist auf der Welt, die aber oftmals nur in der eigenen Heimat ein Maßstab sein können.
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Vor allem mit moralischen Wertungen ist vorsichtig umzugehen. Sehe ich eine Ungerechtigkeit ist es essentiell, dass ich weiß, was ich damit bewirke, wenn ich mich einmische. Etwas wie Zivilcourage gilt in anderen Kulturkreisen vielleicht als Grenzüberschreitung und Unhöflichkeit. Es muss also immer wieder eine Spannung ausgehalten werden in Situationen, an denen ich nichts ändern kann, weil ich nur zu Besuch bin. Hier gilt es eine so genannte Ambiguitäts-Toleranz zu üben. Ich kann nichts ändern, muss also etwas, in meiner Sicht, als ungerecht stehen lassen. Das muss ich irgendwie mit mir vereinbaren. Hier entsteht eine Spannung, da mein Gerechtigkeitsbewusstsein Alarm schlägt, es aber keine Lösung gibt. Jedoch ist es genau hier wichtig, diese Spannung auszuhalten. Die Welt ist so verschieden, so vielseitig. Es gelten andere Regeln an anderen Orten. Es wäre ein Fehler zu meinen, nur der eigene Weg sei akzeptabel. Nur weil das, was ich normal finde, sich richtig anfühlt, heißt es nicht, dass es auch von anderen Menschen als richtig empfunden wird.
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Viele dieser Fähigkeiten müssen erst gelernt werden. Oftmals wird der erste Lernschritt hier in der Vorbereitung angeregt und viel geschieht im Projekt selbst, in Momenten der Reflexion in der Gruppe und selbst. Hier sei noch einmal gesagt wie wichtig die Reflexion und der Raum für diese sind. Eine Begegnung kann nur wirklich eindrücklich sein, wenn der Raum gegeben ist, sich dieser Eindrücklichkeit in vollem Masse bewusst zu werden.
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Ein lehrreicher Tag!

Donnerstag, 1. Mai 2008

Erster Tag WorkcampLeiterTraining

Der erste Tag des Workcampleiter Trainings in Darmstadt (Roßdorf West) wurde von einem besonderen Film abgerundet. "HOW TO SAVE THE WORLD, one man, one cow, one planet" zeugt davon, wie in Indien die Bauen von der "Grünen (chemie) Revolution", die ihnen die Existenzgrundlagen zerstört hat, auf die bio-dynamische Lanswirtschaft umstellen. Peter Proctor, ein Bauer aus Neuseeland, ist auf der Reise mit dem Zug durch Indien, um großen Anzahlen von Bauern zu zeigen, wie sie ihr Land wieder bestellbar machen können, wie sie das Leben zurück auf ihre Felder bekommen und den von Chemikalien ausgelaugte Boden wieder heilen können. Kompost ist das Zaubermittel. Kompost. Das besondere daran ist, dass die Resourcen, die die Bauer schon besitzen, dazu verwendet werden können. Totes pflanzliches Material, trockene Blätter...und Kuhmist. Kuhmist ist die zweite Zutat der Erfolgreichen Trilogie, die den Boden auf wunderbare Weise heilt. Kompost, Kuhmist, verpackt in Kuhhörnern, mit Mineralien und Kräutern angereichert, und als Drittes, die in Wasser verrührte Mischung aus verkompostiertem Kuhmist-Mineralien-Mix als 8 Versionen Präparat, welches den Boden mit planetarischen Kräften und organischer Nahrung wiederbelebt. Die bio-dynamische Landwirtschaft führt in Indien zu Nahrungs-Souveränität, Bauern, die aus Freiheit entschiede können was sie pflanzen und was sie und ihre Familie essen, als auch zu einer zukunftsfähigen Perspektive für die Bevölkerung.

Ein Film, der uns heute Abend aufzeigt, wieviel ein Mann schaffen kann. Ein mutmachender Film, vorallem, da wir uns heute intensivst mit globalen Problemstellungen beschäftigt haben. Von virtuellem Wasserhandel über Kapitalmärkte zu Agrarwirtschaftlichen Fakten haben wir viel bewegt und gemerkt, wieviele Herausforderungen die Globalisierung mit sich bringt und an wieviele Teufelskreise wir immer wieder stossen.
Die Welt wie sie ist, spiegelt unser Innenleben wieder, war das Fazit des Tages. Das was ich bin, als Mensch, spiegelt sich in der Welt wieder. Die größte Herausforderung also das eigene Bewusstsein um die Welt zu gestalten.
In dieser Stimmung war Peter Proctor, als Mensch, der wirklich tut, der mit den Füssen auf dem Boden und den Hände im Kuhmist ein hervorragendes Beispiel, in dem er einfach vorlebt, dass es möglich ist, etwas effektives zu tun und die Welt positiv zu beeinflussen.

Im Jahre 2007 wurden in Indien ungefähr 200.000 Komposthaufen gezählt!
http://www.howtosavetheworld.co.nz/

Montag, 7. April 2008

Das IDT Zwei...

Nun ist es vorbei, das IDT zwei.

Mit dem letzten Treffen zum Thema Gruppenleitung, Gruppendynamik, haben wir nun das IDT abgeschlossen. Wieder einmal hatten wir ein intensives Wochenende, dieses mal im tiefsten Winter auf dem Feldberg. Zu sen Themen Leitungsstile, Konfliktmanagement, eigene Erfahrungen in der Leitung wurden Gedanken erarbeitet und Gespräche geführt.
In der Zwischenzeit nehmen wir an einem Wettbewerb durch unsere Förderer teil.
Auf die aktive Phase folgt nun die Evaluierung und die Dokuzeit, als auch das Abrechnen.
Drückt uns die Daumen, dass alles zusammenkommt!
Hier eine kurze Zusammenfassung des internationalen Idem Treffens, welches in der Woche nach Ostern stattfand. In Mannheim an einer riesigen Waldorfschule trafen sich 20 Menschn, alte und neue Idem-Hasen zu einem internationalen Idem Treffen. Vertreten waren Idem Schweden, das neue Idem Holland, Idem Deutschland, Idem USA und Idem Schweiz als auch ein Teil Idem Brasiliens. Ein Netzwerk-Kollege und Besucher aus Norwegen war auch da. Viel Zeit wurde damit verbracht zu reflektieren, was in den letzten Monaten geschah, was gut verlief, was schief ging. Wir arbeiteten inhaltlich und tauschten uns aus. Es gab theoretischen und praktischen Input, der sich spezifisch auf gute Zusammenarbeit, Konfliktfelder im Team und Kommunikation bezog. Zum Thema wurde auch ein weiteres Großprojekt in Zusammenarbeit mit der Jugendsektion und dem YIP Programm im Sommer 2009, in Form einer Connectivity Tagung.
Eine Schnitte Idem aus aller Welt, ein kurzer Blick darauf, was Idem im Moment international trägt und bedeutet. Danke an alle!

Donnerstag, 13. März 2008


Cori war zu Besuch!!!

Dienstag, 11. März 2008

Brasilien

Endlich ein erster Kommentar von mir aus Brasilien in diesem Blog ... eigentlich wollte ich schon viel frueher geschrieben haben ... ja ja die Kommunikation.
Ich war die ersten zweieinhalb Wochen in Aramitan auf dem Workcamp und habe dort mitgearbeitet, gefilmt und verschiedene Interviews gefuehrt. Viele spannende Gespraeche ueber Vertrauen, Akzeptanz, Verantwortung, Nachhaligkeit usw. fanden statt. Ich hatte eine spannende Perspektive auf das Workcamp, dadurch dass ich den Ort schon ziemlich gut kannte, weil es mein zweites Workcamp war, auch einen der Arbeiter und zum anderen selber schon ein Workcamp geleitet habe. So konnte ich viel in der Gruppe beobachten und sehen wie die Oragnisatoren mit den Tuecken erfolgreich umgegangen sind.
Danach haben Claire und ich immer wieder gemeinsam Projekte und Menschen besucht die uns interessierten und zu denen irgendeine Art von Verbindung besteh. Fabia, Tobias Zimpel, Kelly, Ute C. an ihrem Geb, Katrin und Celia von Ponte das Estrelas, Leo u.a. in Extrema (ein Projekt in das Kinder und Jugendliche vo Polizei oder Jugendamt eingewiesen werden -> spannend und krass), natuerlich Monte Azul und Horizonte Azul.
Ein weiterer wichtiger Punkt war das Filmen und Fuehren von Interviews auf dem Zwischenseminar der Freunde der Erziehungskunst. Dort bekamen wir einen spannenden und vielfaeltigen Einblick in die Arbei der Freunde der Erziehungskunst mit den Freiwilligen. In den Interviews kam ein rund um positives Bild zum vorschein, aehnlich wie ich es erwartet haette.
Den ein oder anderen gemuetlichen eher ferienhaften Moment habe ich mir auch gegoennt, das war nach der vielen IDEM Arbeit und den vielen Hausarbeiten im Vormonat bitter noetig.
Ich bin jetzt noch drei Tage hier, wenns was gibt was ich euch mit bringen kann oder was ich noch erledigen sollte ... sagt schnell bescheid.

Liebe Gruesse in die Welt.
Lukas

Freitag, 22. Februar 2008

Freitag nachmittags um 4, Freie Waldorfschule Heidelberg...
Heute fängt BERT an, der 73. Bundeselternrat der Waldorfschulen. Eric und ich sind pünktlich wie noch nie, bzw. viel zu früh, es fängt wohl erst um 18:00 an, der Idemstand ist aufgebaut, nun haben wir uns im Lehrerzimmer eingeschlichen und "sharen" Internet...



David und Regina sind heute abend/morgen auch noch mit dabei.

Morgen geben wir eine Präsentation und bemannen den stand, es wird Arbeitsgruppen geben, Klaus-Peter Freitag wird kommen und die Freunde, sowie auch Eliant werden hier sein.

Ich wünsche allesn ein gutes Wochenende!!

:)

Samstag, 16. Februar 2008




Offenes Treffen Dortmund, im Ruhrpott!
Nach langer Fahrt mit Abstechern über ländliche Strecken kamen wir am Freitag abend zwei Stunden zu spät aber rechtzeitig zum Abendessen in Dortmund an.
22 Menschen versammelten sich, um persönliche und generelle Fragen zu bewegen und besprechen.
Wie setze ich mir Ziele? Warum überhaupt? Wo will ich hin, oder was will ich in die Welt stellen?

Von dort aus gab es einiges zu besprechen. Über die Identitätsfrage zum Beispiel, was macht meine Identität aus, nur mein eigenes Gedankenschloss oder haben andere Menschen auch Einfluss darauf? Wie sehe ich mich, wie sieht mich dei Welt? Aber auch, was sind meine Vorurteile, nach denen ich Menschen in sogenannte Kisten stecke?
Am Samstag knüpften wir an, setzten uns mit Themen wie "Gesunder Egoismus", "freie Zwölfte Klasse" und "Projekt Ich". Am Nachmittag stellten wir Idem Projekte vor.

Eine inspirierendes und bewegendes Treffen, welches hoffentlich eine Fortsetzung an Pfingsten in Hugolsdorf findet!

Dienstag, 29. Januar 2008

Tour München

Ein schöner Aktionstag organisiert von Flurin und Mara an der Waldorfschule Ismaning (das is in München)... Ging um Schule, neue Gedanken und ein wenig Wind in alte Gedanken bringen. Jara hat WOrkcamps vorgestellt und Valentin hat mal wieder was zu Identität gesagt....

Sonntag, 20. Januar 2008

Tour - Dinslaken

Langer Abend mit viel Gerede über Vor- und Nachteile von Apple, Linux oder Windows und den dazugehörigen Programmen bis wir schließlich dazu kamen endlich unsere Präsentation für die 8.-12. Klasse fertig zu machen.




Dieses verträumte Bild war der Einstieg nach drei prägnanten Fragen die einige etwas verwunderte:
  • warum stehst du morgens auf?
  • welche Schokolade ist du?
  • in was für einer Gesellschaft möchtest du leben?
Wir warfen uns den Ball des Sprechens immer wieder mit Hilfe verschiedener Fragen zu, um das ganze etwas lebendig zu machen.
  • David, was hast du letzten Sommer gemacht
  • Lukas, was hat dich Ende 2006 bis Anfang 2007 beschäftigt?
  • Ben, was hast du letzten Mai gemacht?
Es folgten Beschreibungen von dem Workcamp in Peru (David), vom IDT 06/07 (Lukas) und projekt.tagung (Ben) jeweils mit einigen wenigen Bildern.
  • Wer bist du eigentlich?
  • Was machst du bei IDEM?
  • Seit wann bist du bei IDEM?
  • Was ist IDEM für dich?
Diese Fragen versuchten wir jeweils zu beantworten, versuchten dabei aufzuzeigen, wie wir uns selber mit und durch IDEM entwickelt haben, ohne Personenkult zu betreiben.

Nach einer schnellen Pause folgte ein Bilderreicher Bericht von dem Workcamp in Rumänien, letzten Sommer. Dies war eine gute Vorbereitung für die 9.Klasse die im April selber dort hingehen wird.
Es folgte die 12.Klasse, mit ihr stiegen wir in die Globalisierungdebatte ein. Dies war nicht ganz einfach, da wir nur 45 min hatten und es und schwerviel in dieser kurzen Zeit ein spezielles Gebiet richtig zu greifen, so blieben wir relativ an der Oberfläche und besprachen positives und negatives, was die Einzelnen mit dem Thema verbinden.
Nun kam die 11. Klasse an die Reihe. Mit ihr machten wir einen Rückblick auf ihr Workcamp vor zwei Jahren in Ungarn (?) Die Erfahrungen der Klasse waren schon tief gesunken. Später erfuhren wir von einem Lehrer, dass dieses Projekt lange nicht so lange gewirkt hatte wie bei anderen Klassen, u.a. wegen wenigen Menschen mit denen man vor Ort zusammen gearbeitet hat.
Als letztes folgte die 10.Klasse. Mit ihr gab es spannende Diskussionen über Kulturunterschiede und viele Fragen wie man verschiedenen Kulturen gegenüber treten solle. Spannend mit dieser Klasse war der Rückblick auf das letztjährige Workcamp. Deutlich zu spüren waren ihre positiven Erinnerungen, auch wenn es nicht immer einfach gewesen ist, meinten sie. Die Klassengemeinschaft sei zusammengeschweißt worden, ein anderes Bewusstsein für Preise für Produkte sei entstanden, neue Fragestellungen über Arm und Reich tauchten auf.

Nun, nach 4,5 Std. waren David. Ben und ich ziemlich k.o. von den Fragen und dem Erzählen. Wir haben versucht uns jedesmal völlig neu auf die Klassen einzulassen und ihre jeweiligen Vorerfahrungen zu berücksichtigen bzw. direkt einzubinden. Ich denke bei allen Klassen ist uns dies relativ gut gelungen, bei der 12.Klasse hätte es etwas besser gelingen können.

Tolle Sache, es waren verschiedenste Schüler sehr interessiert, mal sehen was sich daraus entwickelt.
Gruß, Lukas

Mittwoch, 16. Januar 2008

Eva Temmel macht in Basel Praktikum


Eva aus Velbert ist im Moment bei uns im Büro-Basel als Praktikantin. Sie war beim ersten Workcamp Tanzania in 2007 dabei, und hat sich entschlossen, uns nun während ihrem Schulpraktikum zu helfen.

Heute feierten wir ihren Geburtstag.

Wir freuen uns sehr, sie bei uns zu haben.

Sonntag, 13. Januar 2008

Idem Treffpunkt Basel

11.-13.01.2008 Dornach

Austausch – Begegnung – Reflexion – Rückblick – Vorblick – Gespräch – Spiel – und du?

Dreißig junge Menschen in und um IDEM aktiv, treffen sich drei Tage um im direkten Austausch über Projekte und Ideen zu diskutieren die seit dem letzten Treffpunkt im November in Berlin entstanden, durchgeführt oder abgeschlossen wurden.

U.A.:

  • Zwei Treffen des IDT2 fanden statt

  • Spendenpräsentationen im kleinen Rahmen in Basel, Stuttgart und Essen wurden durchgeführt

  • Zwei Präsentation von IDEM in der FWS Essen und Köln stießen auf reges Interesse

  • Zwei deutschsprachige IDEM Telefonkonferenzen beschäfftigten uns

  • Ein Treffen zu den Begriffen „Kunst – Begegung – Handwerk“ gab uns zu denken

Nach eingehendem Austausch über die vergangenen Projekte kamen wir schnell zu Themen die für die kommende Zeit aktuell sind bzw. werden können.

Ausführlicher setzten wir uns mit folgenden Themen bzw. Projekten auseinander:

Dem Projekt an der Elfenbeinküste mit ausführlicher Bilderbetrachtung und Einführung in die verschiedensten Schriften von und über Brouly. Weiteres siehe ... Eckhardt Brockhaus und Paul koordinieren das Projekt.

Den Workcamps in Südafrika im Sommer 08 und deren Leitung, siehe ... Eric ist hier mit Jara im Gespräch

Den Workcamps in Aramitan im Februar und einem im August in Arapooty oder Aramitan. Zum einen ging es um Leitungsfragen, wer leitet wie und wann mit wem das Wokcamp im Sommer. Ellie und Silvan sind hier am überlegen. Zum anderen ging es um den Aufenthalt von Claire und Lukas im Februar/März in Sao Paulo. Sie wollen verschiedene Projekte besuchen mit denen Beziehungen bestehen oder bestanden, diese auffrischen und über eine weitere Zusammenarbeit sprechen. Dazu wollen sie versuchen, die lokalen in IDEM arbeitenden Menschen mit einzubeziehen und stärker, wenn gewünscht mit den Projekten in den verschiedenen Regionen Sao Paulos vernetzen.
Außerdem soll es ein IDEM Treffen geben, vielleicht über ein ganzes Wochenende zu welchem je nach Möglichkeit auch interessierte Teilnehmer von Connectivity 2006 eingeladen werden sollen.

Dem steigenden Bedarf an Workcamps für Schulklassen die von uns betreut und begleitet werden sollen. Die steigende Nachfrage ist u.a. zurückzuführen auf die Broschüre über Workcamps die diese beschreibt und zur Nachahmung ähnlicher Projekte anregt.
Wir stellten uns drei wesentliche Fragen:

  • Warum Workcamps für Schulklassen

  • Was haben die Projekte davon, mit denen Bauprojekte durchgeführt werden

  • Was muss bei Projektbesuch bereits beachtet werden?

Antworten: (siehe Flipchartfoto)
Wichtig war uns, dass es gegenseitige Projekte werden und nicht nur deutsche/schweizerische Schulklassen in ein Projekt fahren, weil sie das nötige Kleingeld haben. Eine Art Partnerschaft mit Schulen ist gewünscht.
Hinzu kam die Frage nach langfristiger und nachhaltiger Planung der Projekte an denen Baucamps statt finden. Eric möchte Kontakt mit Architekten in Dornach aufnehmen um diesen Aspekt zu besprechen.
Regina, David, Flurin und Tamara überlegen an einer Tour durch Osteuropa um neue Projekte kennen zu lernen, da uns im Moment die Kontakte fehlen, mit denen wir solche Projekte durchführen können.

multi-ethical-youth camp
Ein Projekt im Kosovo mit den verschiedenen ehemaligen Konfliktparteien, Ansprechpartner Frederik.

Nachhaltigkeit: Dieses Thema beschäftigt viele von uns. Sorgen über die Umweltverträglichkeit beim Fliegen, finanzieller Aufwand für die Dauer und den Nutzen der Projekte, Nachhaltigkeit in der Beziehung zu den Projekten usw. Diese Fragen können in Totschlag Argumente verwandelt werden. Wir würden Arbeitsplätze wegnehmen, die Umwelt verschmutzen, der Nutzen für die Projekte ist im Verhältnis zum Aufwand gering. Diese Argumente mögen stimmen, sind aber Einseitig und vergessen einen wichtigen Teil, wenn nicht den wichtigsten. Kaum einer derjenigen, die mit auf ein Workcamp gehen würde das Geld, welches er für seinen Flug ausgibt ohne Gegenleistung spenden geschweige denn weitere Summen über Sponsorenläufe oder andere Arten des Fundraising aquirieren. Des weiteren kann man davon ausgehen, dass die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema Umweltverschmutzung zu einem wesentlich bewussteren Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu Hause einhergeht und durch die Kommunikation der Problematik wesentlich mehr Menschen zu einem positiven Handeln gegenüber der Natur gelangen.
Als wichtigster Teil muss wohl die Entwicklung des einzelnen Menschen gesehen werden. Der Perspektivwechsel der durch einen Aufenthalt in einer fremden Kultur entsteht führt meistens zu einer gestärkten Identitätsentwicklung und hat damit unmittelbar nicht zu unterschätzende soziale Auswirkungen im Umfeld des Teilnehmers.
Nichts desto trotz ist die Frage der Nachhaltigkeit ein wichtiges und spannendes Thema, welches von den verschiedensten Seiten betrachtet werden kann und muss. Hierzu wollen wir bei Gelegenheit vielleicht einen Kriterienkatalog erarbeiten, anhand dessen wir uns bewusst machen, ob ein Projekt nachhaltig ist oder nicht.
Fragen die uns dabei leiten könnten wären:

  • Was löse ich z.B. mit einem Workcamp in den Menschen aus, die daran beteiligt sind und wie begleite ich diese?

  • Zu wie vielen Projekten können wir Kontakt halten um Nachhaltigkeit gewährleisten zu können?

  • Wie stelle ich sicher, dass eine Initiative vor Ort ohne uns weiterbesteht, gleichzeitig ein Workcamp Sinn macht und alle Beteiligten die Möglichkeit des freien Gestaltens haben?


Ein Workshop beschäftigte sich mit „persönlichen Fragen
Diese ziehen sich durch alle Projekte hindurch und letztendliche betrifft jede Entscheidung mich persönlich. Man ist sozusagen ständig mit dem Projekt „ICH“ beschäftigt.

Nach diesem vollen Tag genossen wir weitere Erläuterungen zum Projekt an der Elfenbeinküste, bekamen eine Einführung in das Jahresprojekt „yip“ oder saßen einfach gemütlich bei Tee und Schokolade zusammen.


Am Sonntag folgte dann ein Einstieg in die Überlegungen für Connectivity2009 in Järna, Schweden in Verbindung mit yip, (das Programm wird dort durchgeführt und am Ende steht definitiv eine Konferenz der einen oder anderen Art) der Jugendsektion, IDEM und ggf. weiteren Organisationen.
Das erste Brainstorming an dem nicht nur Kern-IDEM-Leute beteiligt waren, hat ein positives Bild gezeichnet. Wichtig ist allen Beteiligten, nicht irgendeine Konferenz zu haben, deswegen die Aufgabe an uns alle, zu Überlegen warum eine weitere Konferenz, was wollen wir damit erreichen, ist es Zeitgemäß, steht der Aufwand mit dem Ergebniss in einem positiven Verhältnis?
Wichtig war außerdem sich nicht davon verleiten zu lassen, dass am Ende des yip Projektes mit großer Sicherheit eine Tagung stehen wird an die man sich leicht anschließen kann. Dies soll nicht passieren, sondern eine Dynamik wie sie damals in der Vorbereitung zu Connectivity2006 entstand ist erstrebens wert.

In der Feedback-Runde herrschte allgemeine Zufriedenheit.

Nun bin ich gleich in Frankfurt Flughafen und muss umsteigen, vieles habe ich vergessen, schreibt doch einfach den ein oder anderen Kommentar.

Ich freue mich bereits aufs nächste Treffen dieser Art, ich habe mal wieder gesehen wie vielfältig die Gedanken und Projekte in und um IDEM sind und das gibt Kraft und Zuversichtlichkeit für die eigene Arbeit.

Lukas

Dienstag, 1. Januar 2008

Idem Jahresrückschau Dezember

Vieles ist passiert, nicht alles kann und ist uns eingefallen. Nicht alles ist im Sinne eines Ereignisses benennbar. Viele Arbeit passiert im Hintergrund um all das hier benannte möglich zu machen. Somit ist das quasi nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben sicher auch einiges vergessen. Bösartigkeit möge uns nicht unterstellt werden. Vieles ist gewachsen. Vieles wird weitergehen, weiterwachsen.

Auf ein ereignisreiches und vielseitiges 2008.

Wem noch was einfällt der darf gerne ergänzen. Beste Grüße

David


Dezember • December • deciembre

31.Dezember

Katha und David fahren zu Silvester von Dortmund nach Hugo/ zu captura und machen eine Rückschau

Antrag FEB, Fortbildung für Projektleiter, Katha, David, Valentin, Ben

Profondo „Europeers go coaching” David

Internationale Skypekonferenz

Vorbereitungstreffen Südafrikaworkcamps 08 in Kreuzlingen Eric, Solveigh, Jara, Klea, Laura

3.Deutsche Skype Konferenz

Idem goes Mitte Filmreihe „Filme für die Erde“ Kooperationsprojekt, Premiere mit Oil Crash

Treffen und Planung für Offenes Trefen Februar08 im Pott David, Jelena

Idem-Treffen Holland, Peter, IdemBasel

Basar Kassel, David

Einmonatiges Praktikum in Basel von Maria

November • November • noviembre

Präsentation in Schule Essen Lukas, Valentin

Präsentation Köln, Lukas, Valentin

Spenderpräsentation Essen Lukas, Valentin

Fortbildung Finanzen Valentin

2.IDT-Wochenende, Katha, Eric

Treffpunkt Berlin parallel Martinsbasar Dortmund und Basar FWS Kreuzlingen

Erste Telefonkonferenz zu zukünftigem Umgang mit Anfragen von Workcamps mit Schulklassen

Spenderpräsentation Stuttgart Valentin, ?

Nachtreffen Noluthando Katha

2. dt. Telefonkonferenz

Jugendkongress München, Workshop und Präsentsein Valentin, Katha

Offizieler Beginn Schultour

Oktober • October • octubre

Internationale Skypekonferenz

Präsentation Remscheid Lukas und David

1.IDT-Treffen Katha, Eric

Finanztreffen, Ben, Eric, Katha, David, Maria, Johannes, Julia,

Druckfertiger neuer Spendenflyer für Deutschland von Ben!

Neuer Flyer Schweiz Spenden Josias

Präsentation Arge NRW Katha und David

1. Treffen für die Organisation von „Und jetzt“ in Berlin, Organisation läuft an

An der Zeit, Idem stellt sich in die Zeit Ben, Regina, Johanna, Christian, David, Olga, Vera

1. deutsche monatlich angelegte Telefonkonferenz

September • September • septiembre

Vorbereitungstreffen Tour, Fulda

Europäisches Forum für die Jugend, Köln, Lukas, Ben, Valentin

2. Tanzania Workcamps 3 Wochen Veeck und Luzius

Nachtreffen Workcamp Lima David

Abschied captura im Pott

Genf Desa

Idem spielt im Mitte-Team Fußball im Gastronomieturnier Basel Ben, Valentin

Klausurwoche Idem Stuttgart Jugendseminar, viele

August • August • augusto

Connectivity-Phone-Konferenz

Dokumentation Rumänienworkcamp, Lukas, Katha

Dokumentation Peru, Claire, Michaela, David

Bis 19. Rumänienworkcamp, Katha, Lukas, Saskia, Moritz, weitere

Rückkkehr Eric, Katha, co und David, Workcampnachbereitung

Juli • July • julio

Workcamp Southdakota Idem Usa

Workcamps Südafrika, Eric, Katha, Magda, Jule

Workcamp Peru, Claire, Michaela und David

Vorbereitung Rumänien Saskia, Ben

Juni • June • junio

Umzug und Vergrößerung des Idemschreibtisches in der Mitte

Vorbereitung vor Ort in Südafrika und Peru Claire, Michaela, David

Gedankliche Geburt des Idemblogs Ben, Katha, David

Passing by in Enzweihung

Sponsorenlauf in Dortmund für Südafrika, Maria, Jelena, Johanna, Jule

Vorbereitungstreffen aller Workcampleiter Basel, Eric, Ben, Valentin, Claire, David, Fiorina, Juliana, Jule

Mai • May • mayo

Connectcafe Kick off Valentin, Katha, Ben, Eric, Lukas?

Pfingsten Weißenseifen captura David

Projekt.tagung Ben, Katha, Valentin, David, Eric, Claire, weitere

Vorbereitungstreffen Peru Claire, David

April • April • abril

Fertigstellung Praxisleitfaden für Workcamps an Schulen Lukas, ?

Connect Cafe, Workshop, Küche Valentin, Eric, Ben, Katha, David, Jara

Workcamp Tanzania Juliana, Fiorina, Lukas

Europäische Jugendratstreffen in Bonn, Ben

März • March • marzo

Nachtreffen Youthtraining Dornach (Rumänien), Ben, Katha, David, Regina, Christian, Julian M., Paul, Irene

Letztes IDT-Wochenende (2.Durchgang)

Jahreshauptversammelung von Idem Deutschland, Basel Satzungsänderung neue zusätzlich definierte Schwerpunkte

WaldorfsvTagung in Hannover Maschsee

Februar • February • febrero

Offenes Treffen in Essen Katha

Januar • January • enero

Youthsection Initiative meeting

Offizieler Einzug in der mitte

Internationales Idem Vision Treffen